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Was tun, wenn Kinder schielen
Ein ernst zu nehmendes Problem
Schielen in der Kindheit ist eine Krankheit, die das Sehvermögen des betroffenen Auges bedroht! Da Schielen sich entgegen verbreiteter Annahmen nicht „verwächst“, muss dieser Defekt rechtzeitig und konsequent behandelt werden. In Sehschulen können derartige Defekte erkannt werden. Dort werden Patienten untersucht, die ein Problem mit dem Zusammenspiel der beiden Augen haben. Da schielende Kinder oft weitsichtig sind, muss zusätzlich zu einem Schielpflaster eine Brille getragen werden.

Zum Ausgleich von Doppelbildern wird das Bild des schwächeren Auges unterdrückt, was später zum Verlust der Sehfähigkeit führt.

So deckt das Schielpflaster das gesunde Auge ab. Das fehlsichtige Auge wird phasenweise zum Sehen angeregt.
Im Erwachsenenalter schließlich ist Schielen nicht nur ein kosmetisches Problem, das nur noch operativ behoben werden kann. Trotz Behandlung bildet sich das räumlich Sehen meist nicht mehr voll aus. Bestimmte Berufe, die ein einwandfreies „Stereo-Sehen“ voraussetzen, wie z.B. Kranführer, Lastwagenfahrer, Uhrmacher oder Chirurgen, können meist nicht ausgeführt werden.






